Eine Ahnung

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Nach dem Sturm kehrt Ruhe ein. Der Winter ist vorbei, auch wenn er vielleicht noch einige Male grimmig sein Haupt schüttelt. Aber der Greis weiß, er muss gehen, es ist nur eine Frage der Zeit. Der Frühling schießt da und dort bereits recht ungeduldig hervor, ungestüm wie immer. Nur am Anfang verhalten, schüchtern. Die ersten Boten lassen die Seele aufatmen. Der Körper beginnt zu prickeln, die Hunde an den Leinen werden verrückter, und losgelassen hüpfen und springen sie fast so wie die Hasen im März.

Oh, es ist bereits März! Die Strahlen der Sonne werden kräftiger. Die Sehnsucht pocht in Hirn und Lenden. Wer jetzt alleine ist, wird es nicht mehr lange bleiben … die Natur fordert ihr Recht, zu Recht.

Alles hat seine Zeit. Nun ist die des aufsprießenden Lebens. Der Jugend. Der Freude, des aufkommenden, immer heller werdenden Lichts. Wer das begreift, bleibt für immer jung, egal,  wie viele Jahre er zählt.

Zu leben heißt zu lieben. Das ist Lebendigkeit: die Liebe.

 

 

 

 

 

 

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