Schattenspringen in New York (1)

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Die tosende, glosende, großartige Stadt bot sich täglich an, dies zu tun. Sie fühlte sich seltsam vertraut an. Die Springerin ging durch ihre Straßenschluchten, überquerte Brücken, fand ruhige Plätze und scharfe Kontraste. Sie liebte den Pulsschlag der Stadt. Er machte sie unruhig, ja. Konfrontierte sie mit sich selbst, mit allen Sehnsüchten und Ängsten und Freuden. Alles Spiegel ihrer selbst, betrachtete sie diesen Ort und fand, dass er schön war, trotz allem, was da in dunklen Winkeln lauern mochte. Oder sich gnadenlos offenbarte. Das Leben, in all seiner Pracht. Die Natur hockte in der Seele, tief verborgen, darauf wartend, zu erscheinen (und sie erscheint, jeden Tag).

Liebst du das Leben? Dann siehst du auch den Schmutz, er gehört zu dir ebenso wie die unschuldige Reinheit des Seins.

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(1. Foto: Fotograf einer, den ich im Vorbeigehen darum bat, ein Foto von mir und der Brooklyn Bridge zu machen, weiter bearbeitet von mir.)

 

 

 

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2 Kommentare Gib deinen ab

  1. stadtauge sagt:

    Bild und Text! sehr gut!
    Das gefällt Stadtauge sehr!

    Gefällt 1 Person

    1. Danke, schätze ich sehr :o)!

      Gefällt 1 Person

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