Schattenspringen in New York (22) – Epilog

Die Schattenspringerin dankt: für die Möglichkeit zu reisen, der Stadt, die sie so freundlich behandelt hat, den Menschen, die ihr begegneten, die diese Reise erst zu der machten, die sie war. Und sie dankt jenen, die sie Anteil nehmend von Nah und Fern begleitet haben. Aus vollem Herzen dankt sie, in die ganze wundervolle, weite Welt…

Schattenspringen in New York (21)

Der Abschied nahte. Da jeder Augenblick mit intensiven Gefühlen erlebt wurde, war er da, ehe sie sich darauf vorbereiten konnte. Was vermutlich gut war, denn hätte sie Zeit gehabt darüber nachzudenken, wäre ihr das Kofferpacken, das Zusammengeklaube der verstreuten Dinge im Hotelzimmer nicht so leicht gefallen. So fiel sie am letzten Abend schließlich todmüde in…

Schattenspringen in New York (18)

Sie strolchte herum, die Tage waren lang und die Nächte etwas kühler. Das fand sie angenehm, und zu sehen gab es genug. Es wurde klar, dass sie wiederkommen musste. Sie mochte die Vielfalt dieser Stadt zu sehr, die Geschichte oder vielmehr ihre unzählichen kleinen, scheinbar unbedeuteten Geschichten, die ihr aber erst den unverwechselbaren Character gaben….

Schattenspringen in New York (11)

Ihr Schatten verschmolz mit dem Asphalt und ließ keine Hautfarbe erkennen … keine Nationalität, kein Geschlecht und keine Religion oder politische Anschauung. Schatten konnten auch problemlos eins werden, da gab es keine Grenzen, und es tat nicht weh.  

Schattenspringen in New York (9)

Es lag nahe, nämlich nicht nur im sprichwörtlichen, sondern im wahrsten Sinne des Wortes, das Empire State Building … hm, zu besteigen war nicht das richtige Wort bei hundertunddrei Stockwerken, von denen sie die ersten sechsundachtzig mit dem Lift fuhr. Aber die letzten sechzehn erkletterte sie tatsächlich (im Stiegenhaus steile und enge Treppen empor, nicht an…